Die Begeisterung nach unserem Konzert am 18. Januar 2026 mit dem Münchener Kammerorchester und dem Pianisten Alexander Lonquich war riesig. Wir hörten damals nach der Coriolan-Ouvertüre das 2. und das 4. Klavierkonzert von Beethoven. Wenn der Pianist vom Klavier aus auch das Orchester leitet, agieren alle Musiker direkt mit dem Pianisten. Daraus wird im Idealfall „intime Kammermusik“, der Zuhörer kann unmittelbar miterleben, wie Musik auf der Bühne „entsteht“.

Kurz nach unserem Konzert spielte das MKO mit A. Lonquich alle fünf Klavierkonzerte Beethovens in der ausverkauften Isar-Philharmonie und feierte damit den 75. Geburtstag des Orchesters. Es gab einen Sturm der Begeisterung. „Jubel ohne Ende“ (Münchener Merkur) und „als Geburtstagsfeier war ... dieses fünfstündige Konzert ... die bestmögliche Entscheidung“ (Abendzeitung) las man in der Presse Münchens. - Wir werden am 7. März 2027 die Konzerte Nr. 1 (C-Dur, op. 15 aus dem Jahr 1801), Nr. 2 (c-Moll, op. 37 von 1803) und Nr. 5 (Es-Dur, op. 73 von 1809) hören und können dabei staunend mitvollziehen, welche Entwicklung Beethoven in einer knappen Dekade machte, vom fröhlichen, virtuos-verspielten 1. Klavierkonzert in Mozart-Nähe über das düstere c-Moll-Konzert hin zum heroischen, symphonischen 5. Konzert.

Dr. Harald Roth
So 07.03.2027 17.00 Uhr

Münchener Kammerorchester Kammerorchester

Alexander Lonquich Klavier, Solist und Leitung

  • Ludwig van Beethoven
    1. Klavierkonzert C-Dur op. 15
    3. Klavierkonzert c-Moll op. 37
    5. Klavierkonzert Es-Dur op. 73

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