Geburtstagsensemble

14. Oktober 2011, 20 Uhr

Weiden, Max-Reger-Haale, Gustl-Lang-Saal

Instrument / Musiker
Violine

Kathrin Rabus

Violine

Emily Körner

Viola

Amichai Grosz

Violoncello

Jens Peter Maintz

Klavier

Markus Becker

Kontrabass

Peter Riegelbauer

Klarinette

Ulf-Guido Schäfer

Horn

Stefan de Leval Jezierski

Fagott

Klaus Thunemann

Komponist / Werk
Franz Schubert
Klavierquintett A-Dur D 667 (op. 114)
Forellenquintett
Allegro vivace
Andante
Scherzo. Presto
Andantino
Allegro giusto

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Oktett F-Dur D 803 (op. 166)
Adagio - Allegro
Adagio
Allegro vivace
Andante con Variazioni
Menuetto. Allegretto
Andante molto - Allegro

Vom Herbst 2004 ist uns ein Konzert in allerbester Erinnerung geblieben. Das Kandinski Streichtrio um Kathrin Rabus, mit hochrangigen Musizierfreunden zum Septett erweitert, spielte damals mit ansteckender Musizierlaune neben Trios für Streicher und Bläser von Beethoven, Isang Yun und Schubert das wunderbare Septett von L. v. Beethoven. In noch größerer Besetzung haben wir jetzt Kathrin Rabus und ihre Freunde zu unserem Geburtstagskonzert eingeladen. Zwei der schönsten Kammermusikwerke werden erklingen: Schuberts Forellenquintett und sein Oktett in F-Dur. Beide Werke sind von unbeschwert heiterer Grundstimmung mit einer unerschöpflichen Fülle herrlichster Themen. Das fünfsätzige Forellenquintett, benannt nach dem Lied "Die Forelle", dessen Melodie im 4. Satz in spielerischem Reigen variiert wird, ist geschrieben für Klavier und 4 Streicher: Geige, Bratsche, Cello und Kontrabaß, wobei jedes dieser Instrumente nach seinem ureigenen Charakter behandelt wird. Im sechssätzigen Oktett werden fünf Streicher (2 Geigen, Bratsche, Cello und Kontrabaß) drei Bläsern (Klarinette, Horn und Fagott) gegenübergestellt, was wunderbare klangliche Kombinationen ermöglicht. Ungewöhnlich wirkt in diesem lichtvollen Werk der Schlusssatz, der in düsterem f-moll mit Steichertremoli und Klagerufen beginnt. Doch schon nach 17 Takten gewinnt wieder die wienerisch heitere Stimmung des Gesamtwerks die Oberhand und führt nach einer nochmaligen Verdüsterung zu einem klangvoll fröhlichen Ende.