SONDERKONZERT Das Vokalprojekt mit Orchester M18

4. November 2018, 17 Uhr

St. Michael Weiden

Instrument / Musiker
Sopran

Dorothea Gerber

Alt

Katharina Fulda

Tenor

Friedrich Custodio Spieser

Bass

Alexander Grassauer

Leitung

Julian Steger

Komponist / Werk
Wolfgang Amadeus Mozart
Requiem d-Moll KV 626, jugendlich musiziert

Jugend im Meisterkonzert, JiM, empfinden wir als Aufgabe, der wir uns in vielen Varianten stellen, ob als Workshop, als „Meisterkurs“ oder als Einladung in unsere Konzerte. Diesmal veranstalten wir ein Sonderkonzert mit jungen Künstlern: Mozarts Requiemin der Michaelskirche am 4. November 2018.

Der Kammerchor Das Vokalprojekt wurde 2013 von Julian Steger gegründet und vereint junge Sängerinnen und Sänger aus allen Teilen Deutschlands. Sie alle verbindet eine musikalische Ausbildung und die besondere Leidenschaft für Chormusik. Mehrmals im Jahr kommen rund 25 Mitglieder des Chores zu Projektphasen zusammen, um in intensiver Probenarbeit ein Konzertprogramm zu erarbeiten und dieses dann in mehreren Konzerten darzubieten.

Das Orchester M18 geht aus dem ‚Landesjugendorchester Bayern‘ hervor und wird seit 2003 von den Mitgliedern ehrenamtlich organisiert, was ermöglicht, eigenständig über Programmkonzepte, Dirigenten und Veranstaltungspartner zu entscheiden. Die Musiker kommen aus ganz Deutschland. Mittlerweile spielen viele von ihnen in großen Orchestern (Bayerische Staatsoper, NDR Sinfonieorchester, Beethovenorchester Bonn, Kammerakademie Potsdam, Deutsches Nationaltheater Weimar...). M18 steht für kraftvoll-ungestüme Spielfreude und innovative Programmgestaltung.

Julian Steger, 1989 in Forchheim geboren, begann schon früh mit Klavierunterricht. Beim Windsbacher Knabenchor wurde dann der Grundstein für seine musikalische Laufbahn gelegt: Neben der gesanglichen Ausbildung mit Konzerten im In- und Ausland erhielt er auch Unterricht in Musiktheorie, am Klavier und an der Orgel. Dirigentische Ausbildung erfuhr er an der Kunstuniversität Graz und an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin.

Eines der bekanntesten und wohl geheimnisvollsten Werke der Musikgeschichte ist Mozarts Requiem. Unvollendet geblieben, erfuhr es verschiedene „Vollendungen“. Statt der häufig aufgeführten Süßmayr-Fassung erklingt am 4. November die kritische Bearbeitung von Franz Beyer. Ergänzt wird das Werk mit der eigens dafür komponierten „Amen-Fuge“. Hierfür nutzt der Komponist Daniel Grote – selbst Sänger im VOKALPROJEKT – die 1960 aufgetauchten Skizzen. Die Fuge wird, wie von Mozart vorgesehen, nach dem „Lacrimosa“ eingefügt.

Dr. Harald Roth

 

 

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