Philharmonia Quartett Berlin

20. Januar 2019, 18 Uhr

Max-Reger-Halle Weiden

Instrument / Musiker
Violine

Daniel Stabrawa
Christian Stadelmann

Viola

Neithard Resa

Cello

Dietmar Schwalke

Komponist / Werk
Wolfgang Amadeus Mozart
Streichquartett G-Dur, KV 387
Dmitri Schostakowitsch
Streichquartett Nr. 3 F-Dur, op. 73
Maurice Ravel
Streichquartett F-Dur

Das Philharmonia Quartett Berlin hat sich seit seiner Gründung im Jahre 1985 als eines der weltweit besten Streichquartette etabliert. Mit seinem homogenen Klang und der perfekten Art des Zusammenspiels setzt das Streichquartett Maßstäbe. Das Ensemble spielt regelmäßig Konzerte im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie, ist zu Gast bei renommierten Konzertreihen rund um den Globus, wie beispielsweise der Carnegie Hall in New York oder der Wigmore Hall in London, sowie bei internationalen Festivals. Bereits im Jahr 2006 gastierte das Quartett bei den Weidener Meisterkonzerten mit einem Beethoven-Abend.

Auf dem Programm am 20. Januar 2019 stehen diesmal folgende Werke: W.A.MozartsStreichquartett in G-Dur KV 387, das erste der sechs Quartette, die Mozart seinem väterlichen Freund Josef Haydn gewidmet hat, und deren Komposition „Frucht einer langen und mühevollen Arbeit“ war, wie es Mozart in seiner Widmung schreibt.

Erst 1938, im Alter von 32 Jahren, begann Dmitri Schostakowitschmit der Komposition von Streichquartetten. Bis zu seinem Tod 1975 legte er 15 Quartette vor, Werke, bei denen er sich vor politischer Einflussnahme sicher fühlte, und in denen er seine intimsten Gedanken kundtat. Sein drittes Quartett op. 73 von 1946 ist stark beeinflusst von den beiden vorhergehenden Symphonien, der Achten und der Neunten.

Maurice Ravel schrieb sein einziges Streichquartett1902/03, wobei er sich durchaus auf Debussys Quartett von 1893 bezog. Es war sein letzter Versuch, den begehrten Rompreis des Conservatoire zu erhalten. Wegen diverser Regelverstöße scheiterte auch dieser Versuch, was aber der bis heute andauernden Popularität dieses genialen, klangsinnlichen Werkes keinen Abbruch tut.

Dr. Harald Roth

 

 

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