Bennewitz Quartett

16. März 2012, 20 Uhr

Weiden, Max-Reger-Halle, Gustl-Lang-Saal

Instrument / Musiker
Violine

Jiří Němeček

Violine

Štěpán Ježek

Viola

Jiří Pinkas

Violoncello

Štěpán Doležal

Komponist / Werk
Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Streichquartett F-Dur op. 135
Allegretto
Vivace
Lento assai, cantante e tranquillo
Grave, ma non troppo tratto. Allegro

Leoš Janáček (1854-1928)
Streichquartett Nr. 2 Intime Briefe
Andante
Adagio
Moderato
Allegro
Antonín Dvořák (1841-1904)
Streichquartett G-Dur op. 106
Allegro moderato
Adagio ma non troppo
Molto vivace
Andante sostenuto. Allegro con fuoco

Im Jahr 2008 erhielt bei einem der renommiertesten Streichquartettwettbewerbe, dem „Premio Paolo Borciani“ in Reggio Emilia, das junge tschechische Bennewitz Quartett den 1. Preis. Aufmerksam gemacht durch die Preisträger-CD mit einem fulminanten Live-Mitschnitt des 1. Janacek-Quartetts haben wir uns dieses Quartett im Konzert angehört und waren sofort begeistert von den jungen sympathischen Musikern.Ein wunderbares Programm wird uns das Quartett am 16. März 2012 bieten: Beethovens letztes Streichquartett op. 135, ein abgeklärtes, teils weit in die Zukunft weisendes  Opus  (der Schlusssatz mit der Frage: „Muß es sein?“ – Sonia Simmenauer hat ihr Streichquartettbuch danach benannt - und dem Entschluß: „Es muß sein“), dann Janaceks 2. Streichquartett, „Intime Briefe“, ein hochexpressives Werk, in dem der 70jährige Komponist seine letzte große Liebe in ungewöhnlichem kompositorischem Farbenreichtum reflektiert, und Dvoraks meisterhaftes Streichquartett in G-Dur op. 106, ein von Naturklängen und hinreißendem böhmischem Melos beseeltes Meisterwerk.